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Thomas Preining gewinnt Heimrennen in Spielberg für BWT Lechner Racing

Großer Tag für den jungen Österreicher Thomas Preining: Der 19-jährige BWT Lechner Racing Pilot gewann sein erstes Heimrennen im Porsche Carrera Cup Deutschland in Spielberg, dominierte dabei aus der Pole Position vom Start bis ins Ziel, fuhr auch noch die schnellste Rennrunde und ließ seinem Teamkollegen Michael Ammermüller, der die Meisterschaftswertung jetzt mit 23 Punkten Vorsprung anführt, nie eine echte Chance auf mehr als Rang zwei.

Preining übernahm gleich am Start die Führung, während sich Ammermüller in der ersten Kurve an Larry ten Voorde vorbei schob und sich auf Platz zwei etablierte. Die beiden schienen an der Spitze nie wirklich unter Druck zu geraten, ehe drei Runden vor Schluss das Safety-Car auf die Strecke musste, weil rings um den Kurs einige Autos im Kies steckten. Doch auch beim Re-Start nur eine Runde vor der karierten Flagge behielten die beiden BWT Lechner Racing Fahrer die Nerven und brachten den Doppelsieg am Ende sicher nach Hause.

„Natürlich war es alles andere als erfreulich für mich, das Safety-Car herauskommen zu sehen, nachdem ich ja doch einen recht komfortablen Vorsprung hatte“, gab Preining nach seinem  Triumph zu. „Aber zum Glück ist ja alles gut gegangen und jetzt bin ich einfach nur überglücklich. Nach den letzten nicht ganz einfachen Wochen ist es ein besonders schönes Gefühl,  vor meinem Heimpublikum auf die höchste Stufe des Siegerpodests steigen zu können. Jetzt hoffe ich, dass ich morgen im zweiten Rennen so weiter machen kann.“

Dylan Pereira hatte seinen eigentlich fünften Startplatz verloren hatte, weil bei der Nachkontrolle nach dem Qualifying 89 Gramm Benzin im Tank  seines Lechner Racing  Porsches fehlten. Das Reglement verlangt zwei  Kilogramm Restmenge für Spritproben – es waren aber nur 1911 Gramm vorhanden... So musste er von ganz hinten starten und versuchte dann, so schnell wie möglich Boden gut zu machen. Doch ein Dreher am Ende der ersten Runde, nachdem er zu weit auf die Curbes gekommen war, warf ihn erneut ganz ans Ende des Feldes zurück. Trotzdem bewies der Luxemburger seinen enormen Kampfgeist und arbeitete sich nach einigen sehenswerten Überholmanövern noch auf den 13. Platz  im 35 Fahrer zählenden Starterfeld nach vorne. Wobei er dabei auch die harten Kämpfe und das leichte Chaos im Mittelfeld in der letzten Runde sehr geschickt nutzte... 

Sein Teamkollege Jean-Baptiste Simmenauer schaffte es zum ersten Mal in seiner noch jungen Karriere im Porsche Carrera Cup Deutschland unter die Top Ten.  Für den 17-Jährigen Franzosen schien sogar Platz acht möglich, doch beim Re-Start nach der Safety-Car-Phase verlor er noch einen Platz und kam als Neunter ins Ziel, kassierte allerdings die Punkte für Rang sieben – die vor ihm klassierten Julien Andlauer und Florian Lattore  sind als Gaststarter nicht Punkte berechtigt. Die weiteren  Gaststarter  Khalid Al Wahaibi und  Al Faisal Al Zubair von Lechner Racing Middle East kamen auf den Plätzen 14 und 19 ins Ziel. 

„Ein Doppelsieg bei unserem Heimrennen  ist natürlich so ziemlich das Schönste, was man sich vorstellen kann“,  war die Freude bei Teamchef Walter Lechner riesengroß. „Thomas und Michael haben an der Spitze einen tollen Job gemacht, und auch Dylan hat nach unserem Fehler, der ihn den guten Startplatz gekostet hat und für den ich mich entschuldigen möchte, von hinten gezeigt, wie schnell er ist. Glückwunsch auch an JB für seinen ersten Top-Ten-Platz – unser Youngster ist definitiv auf dem richtigen Weg.“


Walter Lechner
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