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Thomas Preining gewinnt enges Rennen für BWT Lechner Racing am Red Bull Ring

“Drei von drei“ für Thomas Preining: Drei Rennen auf dem Red Bull Ring 2018 – und dreimal stand der 19-jährige BWT Lechner Racing Pilot am Ende ganz oben auf dem Siegerpodest. Nach seinen zwei Erfolgen im deutschen Porsche Carrera Cup vor drei Wochen sicherte sich der Linzer nun nach hartem Kampf auch eindrucksvoll den Sieg beim dritten Lauf zum Porsche Mobil 1 Supercup 2018

Preining erwischte aus der Pole Position nicht den besten Start, geriet dann in der ersten Kurve auch noch ein bisschen weit nach außen, so dass er sich zunächst einmal mit Platz drei hinter Julien Andlauer und Florian Latorre begnügen musste. Doch in der siebten Runde gelang es ihm, sich an Latorre vorbei zu schieben und dann auch immer mehr Druck auf Spitzenreiter Andlauer zu machen.  Eineinhalb Runde vor Schluss schnappte er sich den Franzosen mit einem grandiosen Manöver – leicht über die Wiese – und sah als Erster die Zielflagge. „Es war heute wirklich nicht einfach, aber wir hatten da an der Spitze einen wirklich großartigen Kampf. Mein Heimrennen auf diese Art und Weise zu gewinnen, mit so einer Leistung gegen so starke Konkurrenz – da ist für ich wirklich ein Traum wahr geworden“, strahlte der Österreicher über beide Ohren.

Dylan Pereira vom Team MOMO Megatron Lechner Racing lieferte ebenfalls eine große Show ab. Von Startplatz zehn schaffte er es am Ende auf Position vier und eroberte damit den zweiten Platz in der Gesamtwertung hinter Michael Ammermüller, mit nur noch einem Punkt Rückstand. Ammermüller, der zweite BTW Lechner Fahrer, erlebte in Spielberg kein besonders glückliches Wochenende und musste sich nach vielen harten Zweikämpfen im Mittelfeld am Ende mit Rang sieben begnügen. „Im Qualifying war ich vielleicht ein bisschen zu vorsichtig, was das Thema Tracklimits angeht“, meinte Pereira, „aber ich wusste ja vom deutschen Porsche Carrera Cup, wo ich von ganz hinten starten musste und viel Boden gut machen konnte, dass Überholen hier möglich ist. Ich hatte dann gleich mal einen ganz guten Start, und am Ende konnte ich auch Druck auf die Top Drei vor mir machen, aber ich wollte dann auch nicht mehr zu viel riskieren. Das Hauptziel war, vor meinen direkten Meisterschaftsrivalen ins Ziel zu kommen, und das habe ich geschafft“, war der 21-jährige Luxemburger mit seinem Ergebnis zufrieden.

Sein Teamkollege Josh Webster, der nach einem technischen Problem im Qualifying von Startplatz 25 aus ins Rennen gehen musste, wurde am Ende 15.,  Al Faisal Al Zubair vom Team Lechner Racing Middle East landete auf Position 18. Viel Pech hatte Roar Lindland, Trainingsschnellster in der ProAm-Klasse, der schon in der ersten Kurve von seinem Lechneer Racing Middle East Teamkollegen Khalid Al Wahaibi, der am Ende 23. wurde, einen leichten Rammstoß bekam und sich dann einige Kurven später nach einem Folgeschaden ins Kiesbett drehte und aufgeben musste. Auch für Gaststarter Philip Hamprecht im dritten MOMO Megatron Lechner Auto bedeutete ein Dreher in der vierten Runde das frühe Ende aller Hoffnungen. Er fiel ganz ans Ende des Feldes zurück und musste sich dann mit Platz 28 begnügen.“

„Natürlich ist es für uns und speziell für Thomas ein großer Tag, unser Heimrennen nach so einem harten Kampf zu gewinnen“, war Teamchef Walter Lechner überglücklich. „Ich glaube, heute war aber auch der beste Beweis dafür, was für tollen Sport der Porsche Mobil 1 Supercup bietet. Wir und alle Zuschauer haben ein fantastisches Rennen mit viel Action und tollen Kämpfen gesehen, eine großartige Show, bei der es aber nie unfair zuging. Und der knappe Meisterschaftsstand bestätigt ja, was ich von Anfang an gesagt habe: Diese Saison wird die engste und spannendste aller Zeiten...“


Walter Lechner
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