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Pole Position für Thomas Preining und BWT Lechner Racing beim Heimrennen in Spielberg

Es ist seine Heimstrecke – und der Österreicher Thomas Preining scheint hier besser zurecht zu kommen als alle anderen: Der 19-jährige Linzer sicherte sich die Pole Position für das Porsche Mobil 1 Supercup Rennen auf dem Red Bull Ring mit mehr als zwei Zehntelsekunden Vorsprung vor dem Franzosen Julien Andlauer. „Nachdem ich hier vor drei Wochen die zwei Rennen zum deutschen Porsche Carrera Cup gewonnen habe und auch gestern im freien Training Schnellster war, bin ich natürlich schon optimistisch in das heutige Qualifying gegangen“, freute sich der BWT Lechner Racing Pilot.  „Aber jetzt bin ich wirklich glücklich, dass auch wirklich alles perfekt nach Plan funktioniert hat. Ich hoffe, dass das dann morgen im Rennen so weiter geht.“

Tracklimits waren am Red Bull Ring wieder einmal ein großes Thema – wie schon vor drei Wochen beim Porsche Carrera Cup Deutschland. Nach dem freien Training, in dem es mehr als 500 gemeldete Verstöße dagegen gegeben hatte, sprach Rennleiter Peter Roberts Strafen gegen zwölf Fahrer aus, darunter auch gegen die Lechner-Fahrer Thomas Preining und Philip Hamprechht. Sie alle mussten die erstem fünf Minuten des Qualifyings in der Boxengasse abwarten. Trotzdem setzte sich Preining schon nach 13 Minuten an die Spitze des Klassements und hatte dann auch auf jeden Angriff der Konkurrenz eine Antwort.

Der zweite BWT Lechner Fahrer, der Meisterschafts-Führende Michael Ammermüller, war nicht besonders begeistert über Platz sechs. Der Bayer bekam seine schnellste Runde wegen Tracklimits gestrichen, als er dann auf dem Weg war, sich noch einmal zu verbessern und zumindest in die zweite, möglicherweise sogar in die erste Startreihe zu fahren, stoppte ihn ein kleiner Ausrutscher im letzten Streckensektor. „Ich hatte heute nicht besonders viel Glück, aber wenigstens stehen meine größten Meisterschaftskonkurrenten auch nicht ganz vorne. Das ist wenigstens ein kleiner Trost. Mal sehen, was da morgen im Rennen noch möglich ist.“

Philip Hamprecht, als Gaststarter für MOMO Megatron Lechner Racing unterwegs, schaffte einen starken zehnten Platz in der morgigen Startaufstellung, knapp vor Dylan Pereira, der sich etwas mehr erwartete hätte, aber keine einzige komplett freie Runde erwischte. Josh Webster konnte wegen Wasserverlusts, nachdem Steine den Kühler leck geschlagen hatten, nur fünf Runden fahren und blieb so auf Position 26 festgenagelt.

Al Faisal Al Zubair vom Team Lechner Racing Middle East landete auf Platz 19, noch immer leicht gehandicapt von seinen Ohrproblemen, die er kürzlich in Österreich behandeln ließ. Sein Teamkollege Roar Lindland aus Norwegen war als 23. erneut Schnellster in der ProAm Kategorie. Der erst 17-jährige Khalid Al Wahaibi musste sich mit Rang 25 begnügen und die extreme Dichte des Porsche Supercup Feldes anerkennen: „Ein oder zwei Zehntel können hier schon eine Menge ausmachen. Aber ich bin ja vor allem hier, um zu lernen und Erfahrung zu sammeln und das kann ich mit Hilfe der Lechner-Mannschaft ganz sicher.“

„Natürlich freue ich mich sehr, dass Thomas es geschafft hat, sich bei unserem Heimrennen die Pole Position zu sichern“, strahlte Teamchef Walter Lechner. „Er ist jetzt nach einem schwierigen Saisonstart wieder in absoluter Topform und es war schön zu sehen, wie gut e hier mit dem speziellen Druck bei seinem Heimevent fertig geworden ist. Einige unserer anderen Fahrer haben heute nicht besonders viel Glück gehabt, aber ich bin sicher, dass sie morgen im Rennen noch einigen Boden gut machen können. Einschalten lohnt sich also sicher – der Start ist um 12.15 Uhr, live auf Eurosport.“

 


Walter Lechner
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