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BWT Lechner Racing Piloten als TV-Experten in Ungarn

Bevor sie auf dem Hungaroring bei Budapest selbst ins Auto stiegen, gingen die beiden BWT Lechner Racing Piloten einmal einem ganz anderen Job nach: Sie waren während des zweiten freien Trainings der Formel 1 als TV-Experten im Einsatz: Der letztjährige Ungarn-Sieger Michael Ammermüller, später Fünftschnellster im freien Training,  kommentierte in der deutschen Live-Übertragung bei N-TV, während der Österreicher Thomas Preining, der Schnellste der Freitags-Session,  bei seinem Heimatsender, dem ORF, zu hören war. „Gar nicht so schlecht, sich die Strecke noch einmal ganz genau anzuschauen, bevor man selbst raus fährt“, meinte Ammermüller, „sich die verschiedenen Linien und einige Kleinigkeiten noch einmal einzuprägen. Und vielleicht fällt einem ja sogar etwas Neues auf, worauf man bisher nicht geachtet hat – obwohl ich im Laufe meiner Karriere hier ja nun schon ein paarmal gefahren bin.“

Sowohl BWT Lechner Racing als auch Ammermüller kommen als frisch gekürte Halbzeitmeister zum sechsten Lauf des Porsche Mobil 1 Supercup 2018 auf den Hungaroring.  BWT Lechner Racing führt die Teamwertung derzeit mit zwölf Punkten Vorsprung auf Fach Autotech an, Ammermüller hat mit 81 Zählern einen Fünf-Punkte-Vorsprung auf Nick Yelloly, während Dylan Pereira vom Team MOMO Megatron Lechner Racing mit 58 Punkten auf Rang drei liegt. „Diese Position bis zum Saisonende zu halten, das wäre schon ein schöner Erfolg für mich“, sagt der 21-jährige Luxemburger, der das freie Training als Sechster hinter seinem Teamkollegen Josh Webster (P4) und Ammermüller beendete, „aber natürlich möchte ich auch gerne noch das ein oder andere Mal auf dem Podium stehen.“

Im Moment sieht es ein bisschen danach aus, als sollte sich die Meisterschaft in der zweiten Saisonhälfte zwischen Michael und Yelloly entscheiden“ sagt Teamchef Walter Lechner. „Andererseits weiß man nie – es sind noch fünf Rennen und auch wenn die zwei bis jetzt sehr konstant waren, kann noch viel passieren. Ein Ausfall, vor allem auch ein unverschuldeter, kann jeden einmal treffen und dann auch andere wieder mit ins Titelrennen bringen. Mit Blick auf die ProAm Kategorie sieht Lechner noch sehr gute Chancen, mit dem Norweger Roar Lindland vom Team  Lechner Racing Middle East den Titel zu erobern. „Obwohl er in Österreich einen Nuller kassiert hat, weil er aus dem Rennen gekickt wurde, liegt er nur vier Punkte hinter Spitzenreiter  Nicolas Misslin. In den Rennen, in denen er angekommen ist, in vier von fünf, hat er seine Klasse jedes Mal souverän gewonnen, das ist eine Top-Leistung. Wenn er so weitermacht, kann er am Ende den Titel noch komplett aus eigener Kraft gewinnen.“


Walter Lechner
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