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Ammermüller siegt in Oschersleben für BWT Lechner Racing

Michael Ammermüller vom Team BWT Lechner Racing sicherte sich den ersten Sieg der Saison 2018 im Porsche Carrera Cup Deutschland in Oschersleben und bescherte dem Team damit einen tollen Start in seine Comeback-Saison in dieser Serie. Der amtierende Porsche Supercup Champion nutzte seine riesige Erfahrung komplett aus, geriet während des gesamten Rennens nie wirklich unter Druck. Aus der Pole Position übernahm er vom Start weg die Führung, konnte sich auch gleich ein bisschen absetzen – und wiederholte das Gleiche auch noch einmal nach einer Safety-Car-Phase, die durch einen Crash im Mittelfeld ausgelöst worden war. „Natürlich ist es toll, mit einem Sieg in die Saison zu starten“, freute sich der 32-Jährige aus Bayern. „Bis jetzt ist an diesem Wochenende alles super gelaufen, das Team hat einen sehr guten Job gemacht, das Auto so gut vorzubereiten.  Hoffentlich geht es morgen genauso weiter.“

Während Teamchef  Walter Lechner voll des Lobes für Ammermüller und seine Glanzvorstellung war, betonte er gleichzeitig auch die Leistung von Dylan Pereira, der mit Rang drei einen weiteren Podiumsplatz für Lechner Racing holte. Der Luxemburger war von Platz vier gestartet, machte dann aber gleich eine Position gut und gab sie nicht mehr ab: „Er war in dieser engen Gruppe mit Robert Lukas vor sich und ten Voorde hinter sich ganz schön unter Druck“, erklärte Lechner. „Aber er hat kühlen Kopf behalten, keinen Fehler gemacht und seinen Platz bis zum Schluss verteidigt. Ein Sieg und ein weiteres Podium, das ist natürlich ein toller Saisonstart 2018  für uns und ich hoffe, dass es so weiter geht...“

Thomas Preining, der nach einem verpatzten Qualifying vom 14. Startplatz aus ins Rennen gehen musste, konnte relativ schnell drei Plätze gut machen, blieb dann aber für den Rest des Rennens hinter Toni Wolf auf Position 11 hängen. „Oschersleben ist nun mal eine Strecke, auf der das Überholen wirklich schwierig ist“, meinte der Österreicher, nach den Problemen am Vormittag, die ihn teuer zu stehen kamen, immer noch ein bisschen enttäuscht.“In den ein oder zwei Runden, in denen ich mehr oder weniger frei fahren konnte, hat man gesehen, dass ich schon deutlich schneller fahren konnte – aber an einem anderen Auto vorbei zu kommen, ist halt noch mal was ganz anderes.“  

Jean-Baptiste Simmenauer holte sich als 15. den letzten Punkt im Rennen. Er war auch als 15. gestartet, konnte dann im Rennen eine Position gutmachen, verlor sie dann aber wieder durch einen kleinen Ausritt drei Runden vor Schluss. „Für mich ist es das Wichtigste, jetzt in den ersten Rennen erst einmal eine Menge Erfahrung zu sammeln“, sagte der 17-jährige Franzose. „Heute habe ich zumindest gemerkt, dass ich durchaus mit meinen deutlich erfahreneren Konkurrenten mitfahren kann, und das ist schon einmal recht vielversprechend...“


Walter Lechner
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