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Ammermüller baut mit zweitem Platz in Silverstone Führung im Porsche Mobil 1 Supercup aus

Michael Ammermüller vom Team BWT Lechner Racing baute mit einem zweiten Platz hinter dem jungen Franzosen Florian Latorre beim vierten Saisonrennen in Silverstone seine Führung im Porsche Mobil 1 Supercup 2018 auf seinen jetzt engsten Verfolger Nick Yelloly auf neun Punkte aus. In einem sehr heißen Rennen, nicht nur auf Grund der Außentemperaturen, sondern vor allem wegen zahlreicher Zwischenfälle, behielt der 32-Jährige aus Bayern immer einen kühlen Kopf, ging keine unnötigen Risiken ein – und wurde am Ende belohnt. Vom zweiten Startplatz aus ins Rennen gegangen, verlor er diese Position in der fünften Runde an Mattia Drudi, holte sich den Platz aber zwei Runden später von dem Italiener zurück. Nach einer Safety-Car-Phase in Runde zehn, als einige auf der Strecke gestrandete Autos geborgen werden mussten, ergaben sich sogar noch einige Möglichkeiten, starken Druck auf Latorre auszuüben, „aber er hat keinen Fehler gemacht, ohne eine Berührung wäre ich nicht vorbeigekommen und ich wollte es auch nicht übertreiben. Besonders, weil ich ja wusste, dass ich in einer guten Position war, um meine Meisterschaftsführung auszubauen“, meinte Ammermüller, der auch die schnellste Rennrunde fuhr.

Sein  BWT Lechner Racing Teamkollege Thomas Preining landete am Ende auf Platz acht, knapp vor Lokalmatador Josh Webster vom Team MOMO Megatron Lechner Racing. Beide litten dabei ein bisschen unter ihrem jeweils nicht optimal verlaufenem Qualifying: „In einem so dichten Feld ist es schwierig, von weiter hinten Boden gut zu machen, vor allem, wenn so wie heute manche Leute ein bisschen, sagen wir mal, grenzwertig zu Werke gehen“, meinte Preining.  „Natürlich hätte ich mit nach meinem Sieg letzte Woche in Österreich auch hier ein bisschen mehr erhofft, aber manchmal läuft es eben nicht nach Wunsch.“

Noch schlechter lief es für Dylan Pereira. Der  MOMO Megatron Lechner Pilot, von Platz drei gestartet, verlor schon in der zweiten Runde nach einem kleinen Fahler zwei Plätze,  musste dann auch noch  Nick Yelloly passieren lassen, ehe ein Crash mit Porsche Junior Julien Andlauer, der in ihn hinein fuhr, seinen Reifen beschädigte und ihn so ins Kiesbett schickte, sein Rennen vorzeitig beendete. „Selbst wenn er jetzt dafür eine Strafe bekommt, hilft mir das auch nichts“, ärgerte sich der 21-jährige Luxemburger, „ich habe dadurch extrem wichtige Meisterschaftspunkte verloren“  Der erst 17-jährige Gaststarter JB Simmenauer lieferte bei seinem  Porsche Supercup Debüt eine gute Vorstellung ab und wurde am Ende noch 20., obwohl ihn ein kleiner Zwischenfall in der vorletzten Runde vier Plätze kostete...

Khalid Al Wahaibi, nach einer Fünf-Plätze-Strafe, die er für eine Kollision in Österreich kassiert hatte, nur von Platz 26 ins Rennen gegangen, erwischte einen sehr guten Start, kam schon als 19. aus der ersten Runde zurück und sah am Ende als 15. die Zielflagge – ein starkes Ergebnis für den gerade erst 18-jährigen Omani in seinem zweiten Porsche Supercup Rennen überhaupt. Sein Lechner Racing Middle East Teamkollege Al Faisal Al Zubair war eines der unschuldigen Opfer dieses Rennens, als Gianmarco Quaresmini ihm ins Auto fuhr, was ihn ganz ans Ende des Feldes zurückwarf.  Roar Lindland aus Norwegen feierte einen erneutn Sieg in der ProAm Klasse, konnte damit ein bisschen des durch den unverschuldeten Ausfall auf dem Red Bull Ring verlorenen Bodens wieder gutmachen.

„Natürlich freue ich mich sehr über Michaels Ergebnis, er hat wieder einmal seine Fähigkeit bewiesen, sich aus allem Ärger heraus zu halten, auch wenn ein paar andere ein bisschen verrückt spielen“, meinte Teamchef Walter Lechner. „Es ist manchmal eigenartig, wie sich Rennen plötzlich entwickeln. Vor einer Woche in Österreich hatten wir so viele harte, aber extrem faire Kämpfe. Diesmal war es zum Teil das Gegenteil - und wir haben auch eine Portion davon abbekommen. Es ist besonders schade für Dylan, der voll im Kampf um die Meisterschaft mit drin war, aber ich glaube, er kann in den kommenden Rennen schon wieder zurück schlagen.“


Walter Lechner
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