Hauptmenü:


Inhalt:

News

Acht Autos für Lechner Racing in Österreich beim Heimspiel im Porsche Mobil 1 Supercup

Acht Autos setzen die drei Lechner Racing Teams bei ihrem Heimspiel in Österreich im Porsche Mobil 1 Supercup ein – eine große Herausforderung auf dem Red Bull Ring in Spielberg auch für eine so erfahrene Mannschaft wie die Lechner-Truppe. Ein großer Teil der allgemeinen Aufmerksamkeit wird sich dabei auf Lokalmatador Thomas Preining richten. Der 19-Jährige vom Team BWT Lechner Racing konnte vor drei Wochen beim Porsche Carrera Cup Deutschland auf dem Red Bull Ring viel für sein Selbstvertrauen tun, als er beide Rennen gewann. „Natürlich wäre es toll, ein solches Ergebnis jetzt auch im Porsche Supercup wiederholen zu können. Aber man kann das auch nicht als Selbstverständlichkeit annehmen, denn hier ist die Konkurrenz noch einmal stärker“, will der junge Österreicher keine zu hohen Erwartungen schüren. „Aber zumindest einen Platz auf dem Podium strebe ich natürlich schon wieder an.“

„Dadurch, dass Thomas bei den ersten beiden Rennen keinen guten Start in die Saison hatte, sind seine Meisterschaftschancen schon jetzt ziemlich gering. Das könnte sich allerdings sogar zu einem gewissen Vorteil entwickeln“, betont Teamchef Walter Lechner. „Er kann jetzt unbelastet angreifen, muss nicht auf irgendwelche taktischen Spielchen Rücksicht nehmen, kann attackieren und dabei auch mal Risiken eingehen, die die Meisterschafts-Kandidaten eher vermeiden müssen.“ In dieser Situation befindet sich auch der derzeitige Tabellenführer und Titelverteidiger Michael Ammermüller. Der Bayer, der ebenfalls die pinken Farben von BWT Lechner Racing vertritt, muss genau wie seine engen Verfolger Nick Yelloly, Jaap van Lagen und Dylan Pereira, bei jeder Aktion bereits auch den Titelkampf im Blick behalten, sicher gehen, keine wertvollen Punkte leichtfertig zu vergeben.

MOMO Megatron Lechner Racing, gut vorbereitet nach einem zweitägigen Test in Silverstone, setzt in Spielberg zum zweiten Mal nach Barcelona Philip Hamprecht als Gaststarter neben den beiden Stammpiloten Dylan Pereira und Josh Webster ein. Der 21-jährige Deutsche gewann vor kurzem ein Rennen im asiatischen Porsche Carrera Cup und führt diese Meisterschaft im Moment auch an. „Zwischen den Lechners und den Hamprechts gibt es eine langjährige familiäre Verbindung“, sagt Walter Lechner mit einem Lächeln. „Vor vielen Jahren hat mein Sohn Robert in der deutschen Formel-3-Meisterschaft Rennen für das Team von Philips Vater Marian gewonnen.“

Lechner Racing Middle East wird ab Spielberg bei den nächsten Rennen mit drei Autos antreten. Al Faisal Al Zubair, der amtierende Champion der Porsche GT3 Challenge Middle East, der sich zuletzt in Leoben wegen eines Problems im Ohr ärztlich behandeln lassen musste, und Roar Lindland, nach zwei Siegen in Serie der derzeitige Führende in der ProAm Kategorie, bekommen Gesellschaft durch den noch 17-jährigen Al Kalid al Wahaibi, den jüngesten Fahrer im kompletten Porsche Supercup Starterfeld. Der hochtalentierte Youngster aus dem Oman fuhr bereits im deutschen Porsche Carrera Cup auf dem Red Bull Ring und nutzt nun die langen Schulferien im Sommer, um noch mehr Erfahrung auf dem Weg zu einer professionellen Rennkarriere zu sammeln.

Für Walter Lechner ist Spielberg ein sehr wichtiger Meilenstein in der Supercup Saison 2018: „Nicht nur, weil es unser Heimrennen ist, was aber natürlich auch eine große Rolle spielt. Aber für mich beginnt die diesjährige Meisterschaft eigentlich erst hier so richtig. Wir haben jetzt in den nächsten fünf Wochen vier Rennen, es könnte durchaus sein, dass das die entscheidende Phase der kompletten Saison wird.“ 


Walter Lechner
instagram
Startseite . Impressum . english