Hauptmenü:


Inhalt:

News

7. Lauf Porsche Mobil 1 Supercup – Budapest (HUN) Licht und Schatten des Motorsports

„In 37 Jahren Motorsport habe ich gelernt, mit Licht und Schatten und dem auf und Ab des Motorsports zu leben", fasst Teamchef Walter Lechner nach dem Rennen in Budapest seine Gefühle in Worte. „Norbert Siedler hat eine sehr starke Leistung gebracht, während über René Rast das Pech hereinbrach."

Hinter den sachlichen Worten verbirgt sich ein Rennwochenende in dem das VELTINS-Lechner Team das ganze Gefühls-Spektrum des Motorsports erlebte. Mit einem Rückstand von nur 113/1000 Sekunden stellte der vierfache Saisonsieger René Rast seinen Lechner-Porsche hinter Kévin Estre und Sean Edwards in die zweite Startreihe. „Damit kann ich leben; so ist im Rennen noch alles drin", machte der amtierende Champion deutlich, dass er unbedingt den fünften Sieg in Serie holen möchte. Deutlich zerknirschter dagegen kam Teamkollege Norbert Siedler aus der Zeitenjagd zurück. „Auto klasse, Fahrer schlecht", nahm er den zehnten Trainingsrang auf seine Rechnung.

Bei äußerst schwierigen Bedingungen – die Strecke war durch Nieselregen extrem rutschig – kamen beide Lechner-Piloten zum 14-Runden-Rennen hervorragend weg: Rast übernahm noch in der Startrunde die Führung, während Siedler im „Stahlgewitter" des vorderen Mittelfeldes sofort Boden gutmachen konnte. In der Folge hatte Rast mehr und mehr mit seinem Auto zu kämpfen, wurde Position um Position durchgereicht. Vier Runden vor Schluss war dann endgültig Feierabend, der Deutsche musste seinen Porsche mit Motorschaden abstellen. „Ein Desaster", konnte er nur noch vermelden. „Aus meinen fünfzehn Punkten Vorsprung in der Fahrerwertung ist nun ein Rückstand von einem Punkt geworden. Wir beginnen die Saison also mehr oder weniger wieder von vorne. Vier Rennen stehen noch aus und die Siege will ich mir holen. Die Titelverteidigung ist mein oberstes Ziel."

Norbert Siedler zeigte auf der technisch und fahrerisch anspruchsvollen Rennstrecke einmal mehr sein großes Kämpferherz und rang in der Schlussphase sogar noch Polesitter Kévin Estre aus Frankreich nieder. Mit dem vierten Platz holte er nach dem durchwachsenen Qualifying das Maximum heraus und verteidigte damit seinen dritten Rang in der Gesamtwertung. Mit nur neun Punkten Rückstand auf den Tabellenführer liegt der Österreicher im Titelkampf an aussichtsreicher Stelle. „Norbert ist eindeutig einer der Gewinner des Wochenendes, denn er hat ein tolles Rennen gezeigt und fährt jetzt – genau wie René – um den Meistertitel 2011", lobt ihn Lechner. „René hat unglaubliches Pech gehabt, denn Motorschäden am Cup-Porsche sind so selten wie Glatteis in der Wüste."

Noch im Fahrerlager in Budapest werden beide Lechner-Porsche bereits wieder für den nächsten Einsatz präpariert. „Wir fahren sofort weiter nach Monza, um dort zu testen", erklärt Lechner. „Für die Schlussphase der Meisterschaft wollen wir bestens gerüstet sein. In der knapp vierwöchige Pause bis zum nächsten Rennen in Spa am 28. August werden wir fleißig arbeiten, um das Unternehmen Titelverteidigung erfolgreich zu Ende zu führen."

Dateien zum Download

Newsletter lechner racing 07 budapest ger

Walter Lechner
instagram
Startseite . Impressum . english