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3. Lauf Porsche Mobil 1 Supercup – Barcelona (ESP) Absage aus Sicherheitsgründen

3. Lauf zum Porsche Mobil 1 Supercup in Barcelona abgesagt. Verformungen an den Felgen einiger Fahrzeuge führten zur Absage des Rennens durch die Porsche-Motorsport-Organisation. VELTINS Lechner Racing steht hinter dem Entschluss der Porsche AG. Starke TOP-10-Ergebnisse im engsten Qualifying der letzten Jahre. Der nächste Lauf zum Porsche Mobil 1 Supercup wird vom 24. bis 27. Mai in Monaco ausgetragen.

„Die Entscheidung, ein Rennen kurz vor dem Start abzusagen, ist sicherlich einer der schwierigsten und schwerwiegendsten Entschlüsse, die man im Motorsport nur treffen kann", kommentiert Teamchef Walter Lechner jun. die Absage des 3. Laufs zum Porsche Mobil 1 Supercup durch die Porsche AG. „Die Sicherheit der Fahrer muss aber bei aller Liebe zum Rennsport stets im Vordergrund stehen und so können wir den Entschluss der Organisation des Porsche Mobil 1 Supercups nur begrüßen. Wir zollen den Verantwortlichen für ihre Entscheidung Respekt."

Bis zum Sonntagmorgen war auf dem Circuit de Catalunya vor den Toren Barcelonas die Welt noch in Ordnung. Zum Auftakt der Europatournee des weltweit schnellsten Markenpokals standen 21 der 450 PS-starken Porsche 911 GT3 Cup zum 3. Lauf des Jahres bereit. Bei einem letzten Technik-Check im Vorstartbereich wurden an einigen Fahrzeugen Verformungen an den Felgen festgestellt. „Da die Ursache dieser plötzlich aufgetretenen Beschädigungen ohne ausführliche metallurgische Untersuchungen nicht hätte ermittelt werden können, sagte die Cup-Organisation den Meisterschaftslauf ab", so Walter Lechner jun. „Das Time-Management und die Absage des Rennens erst in der Startaufstellung war zwar sehr kurzfristig, aber richtig. Wir sind sicher, dass Porsche bis zum nächsten Lauf am 27. Mai in Monaco dieses Problem gelöst haben wird."

Im Training und Qualifying am Freitag und Samstag gehörten die Elfer der beiden Lechner-Renn-Teams stets zur Spitze des Feldes. „Wir waren zwar nicht so überlegen, wie beim Saisonauftakt in Bahrain", erklärt Tabellenführer Norbert Siedler, gehörten aber stets zu den TOP-10 des in diesem Jahr sehr ausgeglichenen und extrem starken Starterfeldes. Mit nur 0,193 Sekunden Rückstand auf Pole-Sitter Christian Engelhart holte der zweifache Meister René Rast Startplatz fünf. „Dieser knappe Abstand macht deutlich, wie eng die Spitzengruppe in diesem Jahr beieinander liegt und wie stark unsere Konkurrenz ist", so Rast, der hinter Siedler Rang zwei in der Meisterschaft belegt.

Mit den Qualifyingpositionen acht und neun lagen die VELTINS-Lechner-Piloten Norbert Siedler und Michael Ammermüller im engsten Qualifying der letzten Jahre in einem Zeitfenster von einer knappen halben Sekunde auf den Trainingsschnellsten. „Die wenigen Zehntelsekunden, die ich im ersten Sektor verloren habe - weil die Reifen noch nicht ihre optimale Performance hatten - habe ich in den restlichen Streckenabschnitten nicht mehr aufholen können", kommentierte Ex-Formel-1-Testpilot Michael Ammermüller – der beim Auftakt in Bahrain noch die Trainingsbestzeit am Freitag geholt hatte – die enorme Leistungsdichte in dieser Saison. Privatier Andreas Mayerl, der in Barcelona für Lechner-Racing in den Supercup einstieg, belegte im Qualifying Rang neunzehn. „Wir werden uns jetzt gemeinsam mit Porsche an die Lösung des Felgenproblems geben und freuen uns dann auf den nächsten Lauf zur Meisterschaft am 27. Mai in Monaco.

Beim Highlight im Fürstentum am Mittelmeer holte René Rast für Lechner Racing im letzten Jahr die Pole-Position und den Sieg. Insgesamt war dies der dritte Monaco-Sieg seit dem Jahr 2005: Damals siegte Patrick Huisman für die österreichische Mannschaft. Dazu kommen zahlreiche Podiumsplätze, u.a. standen Stephane Ortelli (2003), Alessandro Zampedri (2005) und Damien Faulkner (2008) als jeweils Zweitplatzierte für Lechner im Fürstentum auf dem Treppchen.


Walter Lechner
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